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Viele Väter wollen heutzutage mehr sein als nur Familienernährer oder Wochenendpapa – auch wenn die Ehe oder Partnerschaft zerbricht. Trennungsväter möchten im Leben ihrer Kinder präsent sein, kämpfen jedoch um Beteiligung.

Hier eine Sendung vom Deutschlandfunk mit vielen O-Tönen von Betroffenen und mit Einblicken u.a. in die Arbeit von Väter in Köln, das Projekt kindwärts (ehemals: Mein Papa kommt) oder die Väterarbeit von weiblichen Fachkräften in der Paar- und Familienberatung – samt der Frage nach geeigneten Präventionsangeboten. Also reinhören und weitersagen.

Ein spannender Audiobeitrag im Deutschlandfunk: https://www.deutschlandfunk.de/trennungsvaeter-wie-sie-sich-fuer-ihre-kinder-einsetzen-100.html

Das waren für uns spannende Themen und Impulse zum Netzwerktreffen der Männerberatung am 11. November in Frankfurt am Main:

  • Geht es noch ohne künstliche Intelligenz im Bereich der Sozialen Arbeit oder inwiefern können sich digitale und auch analoge Beratungsangebote mittels KI unterstützen lassen?
  • Sehr spannend die Vorstellung der Online-Clearingstelle des SKM Bundesverbandes; per anonymem Chat besteht die Möglichkeit erste Fragen / Bedürfnisse loszuwerden; Antworten kommen dann von Fachkräften
  • Institut für e-Beratung Nürnberg: Eine eigens trainierte KI, die einen gesamten Beratungsprozess mit begleiten kann (wenn gewünscht), indem sie bspw. Anliegen zusammenfasst, Hypothesen bildet und Anlaufstellen vorschlägt – leider nicht preiswert - 100 Nachrichten einer Person mittels Chatmodul kosten 20 € (ca.)
  • „Click.Connect.Care – Väterarbeit Digital gestalten“ – Workshop --> Reflektion der eigenen Haltung im analogen / digitalen Beratungssetting; sensible Ansprache der Väter; Begrenzung bei Störungen
  • Weitere Workshopthemen waren: Männlichkeit und Suizid – Perspektiven aus der [U25] Online Suizidpräventionsberatung | Digital oder Präsenz? Unterstützungsangebote für männliche Fachkräfte | Lego Serious Play – Methode zu innerer Stärke in der Väterzeit | Männerperspektiven in der kommunalen Gleichstellungspolitik | Männer in der Seniorenarbeit erreichen

Unser Fazit: Fakt ist, dass die Arbeitsfelder sich mit dem Thema KI beschäftigen müssen. Die Zielgruppe tut dies bereits. Was braucht es also, um die gebotenen Hilfsmittel in eigene Prozesse sinnvoll einfließen lassen zu können?! Für Beratung, Begleitung, Steuerung eines gesamten Prozesses braucht es jedoch die „Aufsicht einer Fachkraft“. Und klar ist auch, KI kann keine menschliche Beziehungsarbeit ersetzen.

Mitarbeiter im Väterzentrum Dresden mit Broschüren und Flyern

Die Teilnahme an der AND-Messe war ein voller Erfolg und hat uns wertvolle Einblicke sowie neue Kontakte gebracht. Unser Engagement für Väter und ihre Themen wurde auf der Messe sichtbar, und wir konnten unser Projekt einem breiten Publikum vorstellen. Insgesamt hatten wir rund 50 Besucherinnen und Besucher an unserem Stand, darunter Väter*, Mütter* und Fachkräfte.

Besonders positiv hervorzuheben sind die zahlreichen Kurzberatungen, die wir sowohl für Eltern als auch für Fachkräfte anbieten konnten. Hierbei gab es unter anderem interessante Gespräche mit einer Trennungsbegleiterin sowie Mitarbeitenden des Jobcenters Dresden.

Ein weiterer erfreulicher Aspekt war das rege Interesse von Vätern*, die nach bestehenden und zukünftigen Gruppenangeboten fragten, insbesondere in Bezug auf Angebote während der Elternzeit. Zudem konnten wir auch Anfragen aus anderen Städten verzeichnen, was das überregionale Interesse an unserem Projekt unterstreicht.

Wir sind gespannt auf die weiteren Entwicklungen, die Messe im kommenden Jahr und danken allen, die uns auf der Messe besucht und unterstützt haben! 

 

Foto und Beitrag: https://www.ardmediathek.de/video/mdr-sachsenspiegel/alleinerziehenden-messe-beraet-zu-finanzen-kinderbetreuung-und-sonstigen-huerden/mdr/Y3JpZDovL21kci5kZS9iZWl0cmFnL2Ntcy9jMjkzNjc2YS00NTY0LTQyNjAtYTZlZi0zODBhN2ExMmJmOWM

Für unser Forschungsprojekt „Drei Generationen von Vätern im Vergleich“ suchen wir Familien, die uns in Interviews von ihren Erfahrungen als Väter und Söhne erzählen können. Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Projekt wird am Deutschen Jugendinstitut in München durchgeführt.

Wen suchen wir?

Wir würden gerne Einzelinterviews mit Vätern aus drei Generationen führen. Wir suchen darum Familien, bei denen der jüngste Vater selbst schon Kind(er) hat und sein Vater und sein Großvater ebenfalls noch leben und für ein Interview bereit wären. Pro Familie führen wir drei (Vater, Großvater, Urgroßvater) ca. zweistündige Interviews. Den Ort können die Personen selbst bundesweit bestimmen.

Um die Vielfalt der Familien in Deutschland abzubilden, freuen wir uns insbesondere, wenn sich auch Familien mit Migrationsgeschichte, mit queeren und trans*-Vätern oder mit Stief- und Patchworkkonstellationen bei uns melden. Im Mittelpunkt steht für uns nicht die biologische Verwandtschaft, sondern dass die Väter die jeweils ältere Generation als Vater erlebt haben. Außerdem ist es uns sehr wichtig, auch die ostdeutsche Perspektive zu erheben, darum würden wir uns insbesondere über die Teilnahme von Familien freuen, die in Ostdeutschland leben.

Wir bieten 50 Euro Aufwandsentschädigung pro Teilnehmer!

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie auch auf unserer Homepage: www.dji.de/fatherhood

Aufruf unter: https://www.dji.de/fileadmin/user_upload/familie/download/DJI-Forschungsprojekt_Vaterschaft_Aufruf_3_2025.pdf

Bei Fragen oder Tipps nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf! Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Liebe Väter,

jedes Jahr am 15. Oktober begehen wir den Tag der Sternenkinder.

Es ist unser Gedenktag, zum Innehalten und die Verbindung zu unseren verstorbenen Kindern voller Liebe zu spüren!

Der Gedanke zum Tag lautet:

„Es soll ein Tag sein, an dem die ganze Gesellschaft über den Verlust von früh verstorbenen Kindern nachdenkt, spricht und gleichzeitig die Trauernden tröstet.“

In der Trauerarbeit brauchen wir Rituale – so hat sich der gleiche Ritus, wie zum Worldwide Candle Lighting Day etabliert,

dass alle betroffenen Familien um 19 Uhr eine Kerze für jedes verstorbene Kind ins Fenster stellen.

Das Symbol dieses Zeichens ist die „Lichterwelle“ / das „Lichterband“:

„Während die Kerzen in der einen Zeitzone erlöschen, werden sie in der nächsten Zeitzone entzündet, so dass eine Lichterwelle die ganze Welt umringt!“

Falls Euch nach Aktivität ist und ihr in der Bewegung in Verbindung mit euren Kindern gehen möchtet, gebe ich Euch gern zwei Angebote mit, auf welche ich aufmerksam geworden bin:

https://bvksg.eu/110-000-kilometer/

https://laufenmachtgluecklich.de/laeufe/2025/sternenkinderlauf/

 

Ich wünsche Euch und euren Familien ein friedliches Gedenken!

Mit herzlichen Grüßen,

Frank