Corona aktuell

Corona 200330

Foto: Holger Strenz - Hauseingang in Dresden

Wir haben zwei neue Angebote für Euch! Zum einen liest Tom jetzt jeden Tag ein Kapitel von Allice im Wunderland - und er hat eine wirklich tolle Stimme - und zum anderen könnt Ihr jeden Tage einem 10-minütigen Talk über Väter, Kinder, Familie, Corona, das Leben und alles was sonst noch aktuell wichtig ist bei Facebook hören. Wir hören uns!

Zu Alice im Wunderland bei You Tube: https://www.youtube.com/channel/UCXLVOlawD2lhjsEvbKS-ZaQ


Was ist wichtig, was hilft Dir und Deiner Familie und was wird am Ende bleiben?

Das sind Fragen, denen wir die aktuellen Seiten zu Corona widmen werden. Jetzt heißt es für uns anpacken und zupacken. In Dresden kennen wir das aus Zeiten der Hochwasser, in denen die Stadt gezeigt hat, dass und wie sie mit Krisen und existentiellen Einschnitten umgehen kann. Heute ist die Bedrohung noch nicht so deutlich sichtbar, die Elbe liegt ruhig im Flussbett und das Virus schwebt unsichtbar durch die Stadt. Dennoch hat sich in den vergangenen Tagen viel verändert, sind die Straßen oft wie ausgestorben.

Wir haben ab sofort eine tägliche Erreichbarkeit eingerichtet, um Väter und Familien zu unterstützen oder an kompetente Menschen in der Stadt weiterzuvermitteln.

Ihr erreicht uns täglich von 10 bis 13 Uhr und von 16 bis 18 Uhr unter 0162 846 43 51. Sollte die Nummer nicht erreichbar sein, hinterlasst eine Nachricht und Erreichbarkeit, wir rufen zurück!

Außerdem werden wir unsere Angebote in den Onlinebereich verlegen und ab April wieder wie gewohnt für Euch da sein. Folgende Termine sind bereits geplant und gebucht: 3. und 10. April jeweils 18:30 bis 20:30 Uhr findet der Treff für Trennungsväter statt. Am 15. April ist Väterstammtisch zum Thema „Corona – was Väter bewegt.“ Wichtig ist, dass Ihr Euch für die Veranstaltungen im Vorfeld bei uns melden müsst. Ihr bekommt dann einen Zugang zur Videokonferenz zugesandt.


Was ist wichtig? Was könnt Ihr tun?

Nicht verrückt machen lassen und dazu am besten nur einmal pro Tag sich über aktuelle Statistiken zu Neuerkrankungen und Todesfälle informieren. Keine Corona Live-Ticker zu Statistiken nutzen.

Nicht den Kopf in den Sand stecken. Selber aktiv bleiben und Sport treiben. Neben dem Joggen im Freien hat SWR hierzu Übungen und Anleitungen auch für Zuhause zusammengestellt: https://www.swr.de/sport/corona-sport-zuhause-fitness-100.html

Ideen gegen Stubenkoller entwickeln - SWR3 hat dazu einige Ideen veröffentlicht: https://www.swr3.de/aktuell/Zu-Hause-wegen-Coronavirus/-/id=4382120/did=5576656/dleys5/index.html

Mundschutz selber nähen, wie es die Feuerwehr in Abensberg in Bayern vormacht: https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/diskussion-um-mundschutzpflicht-masken-selber-naehen-feuerwehr-veroeffentlicht-einfache-video-anleitung_id_11834811.html Übrigens könnt Ihr bunte Stoffe nutzen oder mit den Kindern Stoffe selber bemalen, dann macht das ganze auch noch Spaß und ist ein Aktion für die ganze Familie.

Geschichten vorlesen ist für Kinder auf jeden Fall ein Renner. https://www.stiftunglesen.de/aktionen/vorlesen-corona/ ... und vielleicht entdeckt Ihr hier auch Eure Lieblingsgeschichte.

Scypen und Telefonieren. Gerade Omas und Opas, die alleine leben freuen sich, wenn jetzt Kontakte überalleingeschränkt werden.

Weil Du mir gehörst

Als Paar sind sie gescheitert, doch als Eltern teilen sich Julia und Tom, gespielt von Julia Koschitz und Felix Klare, nach der Scheidung das Sorgerecht für die Tochter Anni. Von ihren verletzten Gefühlen getrieben, beginnt Julia, das Mädchen systematisch dem Vater zu entfremden. Das Drehbuch zu diesem Fall von Eltern-Kind-Entfremdung schrieb Katrin Bühlig, in Szene setzte es Alexander Dierbach.

Zum Film und zu den Kommentaren

Prgramm 2020

Unser Angebotsflyer für 2020 ist da!

Reinschauen und vorbeikommen.

Wir sehen uns!

PDF ca. 3 MB

Ein Escape-Room zum Thema Vaterschaft und Vater sein

Am 20. Januar 2020 stellte mannigfaltig aus Hannover im Rahmen des VEND Jahrestreffens ihren Escape-Room vor. Ca. eine Stunde spielten wir, lösten knifflige Rätsel und waren Tom auf der Spur, der gerade Großvater geworden war. Natürlich führte uns das Spiel in die Zeit, als unser Protagonist Tom selbst junger Vater und auf der Suche war, wie er sein Vatersein gestalten will, mit wem er dabei gemeinsame Zeit und Gespräche verbrachte und wie er den Anforderungen des Vaterseins und dem Wunsch nach eigener Autonomie begegnete. Eine alte Reiseschreibmaschine, ein Kassettendeck oder das Plakat vom BAP-Konzert lassen einen schnell in die späten 80-er Jahre eintauchen. Und immer wieder die Frage nach Veränderung. Sind Rahmenbedingungen heute offensichtlich ganz andere, so bleibt doch die Frage an sich selbst und der eigenen Vorstellung von gelingendem Vatesein zentral. Viele dieser Themen tauschten wir in der anschließenden Runde gemeinsam aus, gingen in der Zeit und den eigenen Erinnerungen spazieren und konnten auch erkennen, was sich in den Jahren verändert hat. Auf jeden Fall macht es Spaß die Aufgaben zu lösen und er eigenen Geschichte des Vaterseins zu begegnen. In naher Zukunft will mannigfaltig den Escape-Room auch Väterarbeit außerhalb von NRW zur Verfügung stellen. Wir freuen uns drauf.

VER4 200122

VER3 200122

VER 200122

VER2 200122

Der Väterstammtisch im Januar - wie wir Väter werden

Das neue Jahr ist noch voller Frische. Dieses Gefühl mal mindestens eine Million kommt wohl annähernd ran, wenn zwei Menschen erfahren, dass sie Eltern werden. Schwangerschaft, jenes Wunder des Menschen seit Anbeginn und genau diese wundersame Zeit war Thema des ersten Väterstammtisches 2020: „Mann und Vater sein I - Die Zeit der Schwangerschaft.“

Nachdem ich kompakt und praktisch ins Thema einführte, begannen vielfältige Gespräche. „Damals habe ich mich tierisch gefreut Vater zu werden und trotzdem habe ich erstmal tage- und nächtelang daran zu kauen gehabt.“, „Ich hatte mir riesige Sorgen gemacht wegen unseres Sexlebens. Sie wollte plötzlich immer öfter Sex haben und ich war so gehemmt, weil ich damals noch dachte, dass ich unserem Kind damit wehtue oder es verletze.“ und „Ohne Zweifel freute ich mich Vater zu werden, wobei ich, glaube ich, überhaupt keinen blassen Schimmer hatte, was das heißen würde. Erst später, als unsere Tochter schon geboren war, merkte ich, wie ich ganz subtil immer mehr Arbeitsaufträge annahm, um nicht Daheim zu sein.“ sind einige wenige Auszüge guter und vor allem bewegender Gespräche.

Sicherlich reden wir heute von Geschlechtervielfalt und Rollenveränderung. Wie schwer und teils unwirklich sich das im alltäglichen Leben umsetzen lässt bzw. umgesetzt wird, schafft es weit weniger an die Öffentlichkeit. Daher ist es - zumindest für mich - immer wieder sonderbar im Sinne von überraschend, freudvoll, „endlich“ und „ich bin doch nicht der Einzige“ zugleich. Als einer der Väter - mit augenscheinlich viel Überwindung - anfing von seinem Elternhaus, allen voran seinen eher bescheidenen Erfahrungen mit seinem eigenen Vater zu berichten, fiel mir und - so glaube ich gesehen zu haben - auch einigen anderen ein sehr alter Stein vom Herzen. „Wer war mein Vater eigentlich?“, „Wie hat er mich behandelt?“, „Welche Beziehung lebten mir meine Eltern vor?“ und zu gegebener Zeit vielleicht sogar Fragen wie „Welche Erfahrungen hat mein Vater wiederum mit seinem Vater?“, ja „Wie ist eigentlich unsere Familiengeschichte an sich (und in besonderen Bezug zu den Männern)?“. Es erstaunt mich immer wieder, dass selbst junge Männer und Väter, in Zeiten des Internets, von Messengern und Foren aller Art den Eindruck haben allein mit „ihren“ Themen zu sein.

Hierin sehen wir einen essenziellen Auftrag unserer tagtäglichen Arbeit im Väterzentrum Dresden und direkt bei Papaseiten. Vätern bewusst machen, dass es großartig ist Vater zu werden bzw. zu sein und sich mit all den verständlichen Gedanken und Empfindungen, die das mit sich bringt, einfach auszutauschen mit anderen Vätern. Man(n) selbst hat was davon, die Partnerschaft und Freundschaften haben was davon und insbesondere die Beziehung zu den Kindern kommt in den Genuss zuvor nie gekannter Tiefen und eines bewussteren Miteinanders.

Tom Hohlfeld

Fotowettbewerb________ Vatersein heute

gefördert durch:

SMGI Zusatz Mittelherkunft allg 2019

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