Herzlich willkommen!

Alles Gute zum Vatertag!

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Foto: Innviertlerin from Pixabay

Wir, also all die engagierten Männer und Väter des Väterzentrums Dresden ziehen vor Euch, liebe Familien, Eltern und Väter den Hut. Was ihr die letzten Wochen leistetet und nach wie vor wuppt ist beeindruckend. Die Kinder können stolz sein so starke und mutige Menschen ihre Eltern nennen zu können. Und andersherum gilt das genauso. Danke und weiter so. Und vor allem auch ein Dankeschön an die vielen Leute in Krippe, Kindergarten und Schule, die auf jeweils ihre Weise ganz und gar tagtäglich ausnehmendes Leisten.

GEDANKEN ZUM VATERTAG, CORONA UND CHANCEN

Als jemand, der etwaige Feiertage nie sonderlich feierlich fand, merke ich nun - spätestens seit der Geburt meines Kindes - auch in diesem Zusammenhang Veränderungen. Natürlich soll sich auch fernab von Weihnachten und Ostern familiär Mühe gegeben werden. Natürlich gibt es immer wieder die Zeit für bewusste Veränderungen, nicht nur zu Silvester. Ja, natürlich ist das Mann- und Vatersein zu allen Tagen im Jahr wichtig. Gerade Feiertage sollen in meinem Verständnis keine glühende Ausnahme sein, sondern eher ein besonders feuriges Feiern als und in Gesellschaft. Ich bin mir der verschiedenen Entstehungsgeschichten bewusst. Glücklicherweise obliegt es uns, was und wie wir es feiern. Auch ich zog schon einige Jahre in bester Gesellschaft samt Bollerwagen durch die Gegend. Ich wanderte auch manche Jahre mit meiner Familie zusammen durch die Berge. Dieser Tage allerdings beschäftigt mich die Gestaltung jenes Feiertages, ob Christi Himmelfahrt, Männer- oder Herrentag oder eben Vatertag genannt.

Wir erleben gerade eine Mischung ausnehmender Situationen als Menschen, als Gesellschaft und vor allem auch als Familien. Wie zu allen Zeiten werden wir auch (unlängst) damit umzugehen schaffen und im Gegensatz zu anderen Zeiten geht es den meisten Menschen - zumindest dieses Landes - verhältnismäßig gut, was mehr oder weniger die Grundbedürfnisse betrifft. Dennoch - wir leben eben jetzt und hier - erleben auch Familien ungemeine Herausforderungen (teils auch Genüsse), die alle Familienmitglieder fördert und fordert, von den Kleinsten bis zu den an Lebensjahren Reichsten. Und so schön und schmerzlich das auch für jeden Einzelnen an all den einzelnen Tagen sein mag, schlummern in diesem „coronalen Dschungel“ großartige Chancen. Ja, es schlummern großartige Chancen, die sich trotz allen Anstrengungen, Freuden, Ängsten und Entlastungen genau jetzt ergeben, wenn der ganze Staub aufgewirbelt ist. Klar liegt es nicht in der Natur unseres gesellschaftlichen Zusammenseins uns schnell und schlagartig radikal zu (ver)ändern und was darüber hinaus noch von den vielen klugen Köpfen (teils viel zu laut) angekreidet wird. Aber mal unter uns gesprochen: Was haben wir denn schon mit den großen Veränderungen am Hut? Natürlich viel, doch darauf wird genug rumgeritten. Wir sind Menschen des Alltags. Wir essen relativ viel (Abend)Brot, gehen ab und zu auch fernab der Dusche singen und tanzen, gehen arbeiten, lachen, bringen zu Grillabenden Tomate-Mozzarella mit, kaufen hin und wieder 2 bis 3 Dinge mehr ein als auf dem Kassenzettel stehen und feiern Feiertage (wahrscheinlich auch mehr, wenn wir nicht so müde wären). Auch dieses Jahr. Und genauso alltäglich wie sich das anhört, sind auch die Möglichkeiten einfach mal was anders zu machen.

Letztlich wissen wir doch ehrlich gesagt nur selten welche Folgen wirklich geschehen werden. Ich gehe dieses Jahr beispielsweise „nur“ mit meinem Kind wandern, ganz für uns. Ich trage es in der Kraxe, laufe mit ihm querfeldein. Wir studieren die Straßen von Ameisen, lauschen den Konzerten von Rotbauchunken und sind zeitlos, unterbrechungslos, ja bedingungslos bei- und miteinander. Ich für mich stelle fest, dass ich das noch viel mehr - öfter als mittlerweile sowie so schon - machen möchte; wirklich da sein, auch im Kopf. Die Notwendigkeiten vieler, vieler großer Veränderungen in allen Ehren, doch ich stelle zunehmend fest, dass die wirklichen, entscheidenden Unterschiede nicht in dem verbissenen Tun-Müssen entstehen oder besonders wirksam werden, sondern in dem einfach mal was anders machen (….) „Nur“ das einfach mit voller Aufmerksamkeit mit seinem Kind durch den Wald Wandern, mit tausend Pausen, viel Lachen und tief bewegenden Erinnerungen. Auf uns.

Tom Hohlfeld


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