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Gästebuch unserer Ausstellung in Leipzig

Im Juni war unsere Wanderausstellung im Leipziger Rathaus zu sehen. Im Gästebuch waren sehr persönliche Sätze zu lesen.

Schön, etwas über heutige Väter zu lesen. Sie haben es gut, weil sie in Familie fast alles erleben und genießen können. Mein Vater wurde „in den Krieg geschickt“ als sich drei Jahre war. Als er aus der Gefangenschaft kam, war ich zehn Jahre. Er war mir fremd. Trotzdem suchte ich seine Nähe. Er war freundlich, was ich sehr schätzte.
Leider ist er zeitig gestorben. Ich bin froh und dankbar, meinen Vater kennengelernt zu haben.
Frau K.


Danke für die tolle Ausstellung, die die Vielfalt heutiger Lebensentwürfe in der BRD zeigt.
Frau H. (12.6.17)


Danke für diese mutmachende Ausstellung. Männer sind heute zu sehr alleine gelassen in ihrem Mann- und Vater-Sein. Das wird uns im Moment sehr bewusst. Am Wochenende hatte meine Tochter Jugendweihe, da ging es für mich um loslassen und trotzdem präsent sein. Mein Vater (85) hat mir da einen Rosenkranz von seinen Eltern geschenkt, damit er mir Halt gibt. Auch da habe ich das Loslassen – den bevorstehenden Abschied gemerkt – ohne zu wissen wann das sein wird. Ich bin gerne Vater meiner sechs Kinder, und ich habe meinen Vater. In den letzten Tagen muss ich viel weinen. Seit der Ausstellung fühle ich mich nicht mehr so alleine. (7.6.17)

Das nächste Mal wir die Aussetllung zum Tag der Sachsen in Löbau zu sehen sein.

Vater, Du bist wichtig | Argumente - Diskussionen - Positionen

Was macht moderne Väterpolitik aus, wo stehen Väter vor ganz eigenen Herausforderungen und welche Angebote könne Väter wie erreichen?

Mit der durch das Bundesforum Männer veröffentlichten Fachbroschüre "Väter | Argumente - Diskussionen - Positionen" findet sich ein aktueller Überblick über die Väterarbeit und Väterforschung, sowie über Bedarfe und Handlungsnotwendigkeiten. Zusammengetragen wurden die unterschiedlichen Perspektiven durch Hans-Georg Nelles, Dr. Michael Tunc und Holger Strenz.

Inhaltsverzeichnis:

  • KAPITEL 1 -  Väter und Vaterschaft in Veränderung
  • KAPITEL 2 -  Vaterschaft im Kontext von Arbeit
  • KAPITEL 3 -  Die Arbeit mit Vätern als Zielgruppe –  Erste Schritte eines einheitlichen Zugangs
  • KAPITEL 4 -  Väter mit Migrationshintergrund in Deutschland und ihre Bedarfslagen
  • KAPITEL 5 -  Väter als Gegenstand von Wissenschaft und Forschung
  • KAPITEL 6 -  Politische und gesetzliche Rahmenbedingungen für Vaterschaft
  • KAPITEL 7 -  Anknüpfungspunkte für das Bundesforum Männer

Broschüre zum Download als PDF

Das war unser Vater-Kind(er)-Wochenende vom 19. bis 21. Mai 2017 in der Körnermühle

Auch in diesem Jahr hieß es wieder: Auf los geht´s los zum Vater-Kind-Wochenende in der Körnermühle bei Schmiedeberg. Diesem Ruf folgten 9 Väter mit ihren Kindern. Nach dem Regen im letzten Jahr wurden wir dieses Mal mit perfektem Wetter und viel Sonnenschein verwöhnt. So konnten wir bereits am Freitag, nach dem Beziehen der Heubetten und einem reichhaltigen Abendbrot, den Abend gemütlich am Lagerfeuer mit einer Guten-Nacht-Geschichte ausklingen lassen.

Nach der ersten Nacht im Heu und dem stärkenden Frühstück ging es dann los - abenteuerlich querfeldein und auf wenig begangen Pfaden zu unserer gemeinsamen Wanderung um die Körner-Mühle. Dabei immer mit einem Auge auf der Suche nach geeigneten Stöcken für unseren Bogenbau und natürlich fürs Stockbrot. Nach fast sieben Kilometern waren besonders die Kleinen froh, endlich am Ziel zu sein. Und es wartete ja noch das Bogenschnitzen auf sie. Unter der Anleitung unseres Praktikanten Ruben Stiehler entstanden so die unterschiedlichsten Pfeile und Bögen. Diese mussten natürlich gleich ausprobiert werden und nach etwas Übung gelang es allen schon sehr gut, mit Pfeil und Bogen umzugehen. Der Abend wurde dann mit Stockbrot und Gute-Nacht-Geschichte noch eine gemütlich Abschlussrunde an der Feuerschale.

Sonntag hieß es langsam zusammenpacken. Doch dann folgte noch eine Überraschung. Holger Strenz hatte seine Sportbögen mitgebracht. So konnten sich alle - während unser Mittagessen im Holzofen langsam dahin köchelte - im Bogenschießen ausprobieren. Für fast alle das Highlight. Natürlich durften die selbstgebauten Bögen auch benutzt werden.

Und nachdem allen das Mittagessen gut geschmeckt hatte, ging es dann auch schon zurück nach Dresden.
So endete eine schöne, ereignisreiche, mit einigen Abenteuern und guten Gesprächen gespickte Zeit. Das nächste Vater-Kind-WE kommt garantiert und vielleicht auch noch in diesem Jahr.

Thomas Ristau

Fotos: Ruben Stiehler & Mario Gärtner

Das war die AND Messe

Gestern (31. Mai 2017) fand in der Johannstadthalle die 2. Messe für Alleinerziehende statt. Drehscheibe Dresden berichtete davon (Beiträge im Zeitfenster ab 3:55 und 21:00 Min.): https://www.sachsen-fernsehen.de/mediathek/video/drehscheibe-dresden-vom-31-05-2017/

 

Informationen zum Thema: http://www.alleinerziehende-dresden.de/

Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Väter begehren auf

Viele Väter wollen ihre Familienpflichten auch über eine reine „Versorgerrolle“ hinweg wahrnehmen, allerdings sieht jeder zweite Mann durch seine Familienverpflichtungen Beeinträchtigungen im Job. Sogar jeder vierte fürchtet darin schlechtere Karrierechancen. Insgesamt sind Väter mit ihrer persönlichen Vereinbarkeit von Familie und Beruf noch unzufriedener (18 Prozent) als Mütter (8 Prozent).

A.T. Kearney hat bereits zum vierten Mal im Rahmen seiner 361° Initiative „Die Neu-Erfindung der Familie“ eine repräsentative Bestandsaufnahme der Familienfreundlichkeit in deutschen Unternehmen unternommen und mehr als 900 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer befragt. Nach fünf Jahren der 361° Initiative zieht A.T. Kearney Bilanz: „Den Unternehmen ist es in dieser Zeit nicht gelungen, die Ängste und Sorgen der Eltern gegenüber familienfreundlichen Maßnahmen der Unternehmen abzubauen“, kommentiert Dr. Martin Sonnenschein, Initiator von „Die Neu-Erfindung der Familie“ und Mitglied des Global Board of Directors von A.T. Kearney, die jüngste Erhebung.

Zweifelte im Vorjahr nur jeder zwanzigste Vater mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, glaubt heute bereits jeder fünfte nicht mehr daran. Bei Angeboten wie Elternzeit fürchten viele Väter finanzielle Einbußen (38 %) und Leistungsabwertungen (jeder dritte). In Folge würden immer weniger Väter ihr Unternehmen uneingeschränkt weiterempfehlen (64% / im Vorjahr: 75%).

In Anbetracht dieser Ergebnisse stellt sich die Frage nach einem Kulturproblem in deutschen Unternehmen: Unterschätzen die Firmen, dass Wachstums- und Familienpolitik immer Hand in Hand gehen? Was muss getan werden, damit „Vereinbarkeit“ kein Projekt mehr, sondern gelebter Alltag wird?

Quelle: https://www.atkearney.de/web/361-grad/publikation/-/asset_publisher/tZvHZkY0QbTl/content/vaeter-begehren-auf

Studie 361°: https://www.atkearney.de/documents/856314/6352031/A+T+Kearney+361+Grad+Familienstudie+2015+-+Vereinbarkeit+wagen.pdf/ae3da615-4515-4271-87a6-04b7a34f96bd

Fotowettbewerb________ Väter * Facetten * Leben

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gefördert durch:

Landeshauptstadt Dresden

Gleichstellungsbeauftragte

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