Fotowettbewerb

Mit der modernen Familienplanung und -gestaltung haben sich ganz verschiedene Formen der Betreuung der Kinder nach einer Trennung entwickelt und herausgebildet. Der Unterschied liegt im Lebensmittelpunkt des Kindes begründet. Traditionell gibt es beim Einzelresidenzmodell einen hauptsächlichen Wohnsitz des Kindes und zum anderen Elternteil geht das Kind quasi zu Besuch. Beim Doppelresidenzmodell/Paritätsmodell sind beide Wohnorte und Lebensumgebungen gleichwertig und die Betreuung und Erziehung der Kinder wird annähernd zu gleichen Anteilen übernommen. Dies geschieht ebenso beim Nestmodell, wobei hier nicht die Kinder den Wohnort wechseln, sondern die Eltern abwechselnd zum Aufenthaltsort des Kindes kommen. Wer wie welches Modell leben kann und leben möchte, bleibt eine sehr persönliche Entscheidungen. Für- und Widerdebatten gibt es reichlich dazu. Klar ist aber auch, dass es immer mehr Haushalte gibt, die mit Trennungen konfrontiert sind und dies auch nicht nur im Zusammenleben mit Kindern aus nur einer Elternbeziehung. Auch hier sollte im besten Fall das Wohl des Kindes eine wesentliche Rolle spielen und jede gemeinschaftlich gefällte Entscheidung ist die beste. Gemeinsam heißt dann aber auch, dass beide Seiten ein Interesse an Kompromissen haben müssen, da auch im weiteren Leben der Kinder ganz oft Entscheidungen neu zu überdenken und zu treffen sind. Klassisch an den markanten Übergängen zur Kita, zur Schule, zum Studium, zur Berufsausbildung, aber auch in Situationen, wie Wohnungswechsel, neue Beziehung eines oder beider Elternteile und damit verbunden oft neue Rahmenbedingungen oder wenn Kinder selbst mehr Wünsche äußern und in die Entscheidungen zu ihrer Zukunft eibezogen werden möchten. Auf jeden Fall lohnt es sich dort Kraft und Energie zu lassen, als im Streit mit dem anderen Elternteil.