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Väter in Elternzeit
Väter, die länger in Elternzeit gehen, erleichtern Müttern den Wiedereinstieg in den Beruf Nach
einer Studie „Nachhaltige Effekte der Elterngeldnutzung durch Väter“ des Berliner Instituts für
sozialwissenschaftlichen Transfer (SowiTra) stimmten etwa 65 Prozent der 43 befragten Väter,
die mehr als 2 Monate Elterngeld in Anspruch nahmen, der der Aussage zu, dass durch ihre
Elternzeit die Partnerin besser wieder einsteigen konnte. Lediglich 31 Prozent der Väter, die nur
zwei Monate Elternzeit nutzten, fanden, dass sie damit das berufliche Fortkommen ihrer Partnerin
unterstützen konnten. Gleichzeitig deckte die Studie auch Karriererisiken auf, die Männer bei
Bezug einer längeren Elternzeit eingehen. Die von der Hans-Böckler-Stiftung unterstützte Studie
beschäftigt sich auch mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf von Vätern. Näheres unter:
http://www.sowitra.de/25.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=324&tx_ttnews[backPid]=11&cHash=db6
72d5a74
Neue Broschüren zum Elterngeld Plus sind zu finden unter:
http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Service/Publikationen/publikationsliste,did=212958.html
http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Service/Publikationen/publikationsliste,did=212774.html

 

Quelle:

 

 

Familie und Beruf
Generation Y will Vereinbarkeit
Für 97 Prozent der Frauen und Männer zwischen 18 und 34 gehören eine gute Vereinbarkeit
von Beruf und Familie "zu einem guten Leben". Der „Generation Y“-Check fand auch heraus,
dass dies für beide Geschlechter wichtig ist und für 83 Prozent eine partnerschaftliche Aufteilung
der Erwerbs- und Familienarbeit Grundlage ist, um Kinder zu bekommen. Für die Online-
Umfrage hat das Unternehmensprogramm „Erfolgsfaktor Familie“ wurden 4.000 junge Menschen
aus Deutschland zu ihren Stimmungsbild befragt. Näheres unter:
http://www.erfolgsfaktor-familie.de/default.asp?id=70&pid=800
Karriereambitionen und Familienorientierung
Die vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln herausgegebene Studie "Beschäftigte zwischen
Karriereambitionen und Familienorientierung" sieht in einem starken zeitliches Engagement im
Beruf eine wichtige Voraussetzung für die Realisierung von Karrierezielen in der Wirtschaft. Ein
zentrales Ergebnis der empirischen Analyse auf Basis der BIBB/BAuAErwerbstätigenbefragung
2012 der Autorin Dr. Andrea Hammermann und den Autoren Dr. Jörg
Schmidt und Dr. Oliver Stettes ist, dass lediglich jeder zweite Mann und nur jede dritte Frau einem
beruflichen Aufstieg einen hohen Stellenwert beimisst. Beschäftigte zwischen 31 bis 40
Jahren stehen im besonderen Zielkonflikt zwischen Familie und Beruf. Weitere Informationen
unter:
http://www.iwkoeln.de/de/studien/iw-trends/beitrag/andrea-hammermann-joerg-schmidt-oliverstettes-
beschaeftigte-zwischen-karriereambitionen-und-familienorientierung-210657
Familie wichtiger als Karriere
Für eine repräsentative Umfrage hatte das Meinungsforschungsinstitut forsa Anfang 2015 1.008
Erwerbstätige mit höherem Bildungsabschluss zu ihren Karriereambitionen befragt. 60 Prozent
der befragten Fach- und Führungskräfte würden dabei die Familie den beruflichen Ambitionen
vorziehen. 64 Prozent der ostdeutschen Befragten (gesamt 57 Prozent) lehnen eine Fernbeziehung
zugunsten des Jobs ab. 87 Problem der Befragten sind flexible Arbeitszeiten wichtig. Die
Akzeptanz von Elternzeit für Väter ist für über die Hälfte der Befragten wichtig. Näheres unter:
https://spielraum.xing.com/2015/02/elternzeit-vaeter-forsa-umfrage/
DGB-Report Arbeitszeitgestaltung
Gemäß DGB-Index Gute Arbeit Report 2014 leisten knapp 60 Prozent der Beschäftigten in
Deutschland Überstunden. Nach der repräsentative Umfrage würden Männer gerne weniger
arbeiten, während Frauen aus der Teilzeit wollen. Näheres unter: http://index-gutearbeit.
dgb.de/
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Dokumentationen der DGB-Fachtagung „Arbeitszeiten familienbewusster gestalten! Gewerkschaftliche
Perspektiven für die Zukunft unter: http://familie.dgb.de/-/es2
DGB-Broschüre "Was heißt den hier Mutterschutz" unter:
http://frauen.dgb.de/themen/++co++cfad20ba-ad3c-11e4-8716-52540023ef1a

 

 

Pille danach
Seit 15.03.2015 ist die Pille danach rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Informationen zu den
Präparaten sind erhältlich unter:
http://www.profamilia.de/?id=316
http://www.pille-danach.de/

 

 

 

Projekt Geschlechterrolle vorwärts
Der deutsche Frauenring e. V. arbeitet im Rahmen eines vom Bundesfamilienministerium geförderten
Modell-Projektes „Geschlechterrolle vorwärts- gemeinsam in neue Richtungen" geschlechtsspezifische
Rollenstereotype auf. Informationen zu der bundesweiten Workshop-Reihe
unter: http://www.geschlechterrollevorwaerts.de/

 

 

Nieder mit den Ampelmännchen - Hart aber Fair?
Am 02.03.2015 wurde die ARD-Talkshow „Hart aber fair“ unter den Titel „Nieder mit den
Ampelmännchen – Deutschland im Gleichheitswahn?“ mit dem Moderator Frank Plasberg ausgestrahlt.
Die Sendung mit Gästen ohne Fachkenntnissen und polarisierenden Beispielen war
wenig geeignet um eine faire Diskussion über Gleichstellungspolitik Geschlechterforschung zu
führen. Aus diesem Grund hat die Landesarbeitsgemeinschaft der Gleichstellungbeauftragten in
NRW eine Programmbeschwerde eingelegt.
Näheres unter:
http://www.frauenbueros-nrw.de/Stellungnahmen.htm#Anchor-60270
https://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/nachrichten/informationdetail/article/nrwgleichstellungsbeauftragte-
legen-programmbeschwerde-gegen-hart-aber-fair-ein.html
http://www1.wdr.de/daserste/hartaberfair/sendungen/niedermitdenampelmaennchen100.html
Rosa gegen blau
Ein kurzer Beitrag über das Gendermarketing der Spielzeugindustrie erschien am 06.03.2015
auf 3Sat: http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=49818
Nachhaltige Gleichstellung
Nachhaltige Gleichstellung. Der Film über die Gender-Mainstreaming-Implementierung in der
Praxis in Schweden von der Swedish Association of Local Authorities and Regions in deutscher
Übersetzung ist nach zu sehen unter: https://vimeo.com/77671915
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Impressum:
Herausgeberin:
Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten Sachsens
c/o Landratsamt Görlitz
Bahnhofstraße 24
02826 Görlitz
Tel: 03581 66 39 009
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Verantw. Redakteurin i. S. d. P.
Annett Schrenk
Tel: 03731 79 93 328
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Katrin Pilz
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