Termine

findet online statt! 10. Februar 2021 - Väterstammtisch

Termin findet online statt! Auf Grund unseres Corona Schutzkonzeptes nach der Verfügung der Sächsischen Staatsregierung bitte unbedingt im Vorfeld anmelden!

Väterstammtisch heißt Begenung, Austausch und Neues erfahren.

Aktuell: Ängste & Sorgen – wie spiegeln die sich im Familienalltag wider und wie kann ich sie meistern

Wir haben Euch mehrere Impulse von Gerald Hüter zusammengestellt, der Hirnforscher ist und sich zu unserer mentalen Verfassung in der Corona-Zeit immer wieder äußert. Und das, was uns und unsere Kinder bewegt, spiegelt sich im Alltag wider. Der Abend bietet die Möglichkeit, die eigenen Gedanken und Ängste zu ordnen, zu sehen, was sie mit uns machen und einen eigenen Weg zu finden, gut und verantwortlich damit umzugehen.

Gerald Hüther über Lockdown-Folgen

(DLF Interview 11:54 min)

https://www.youtube.com/watch?v=nsnWhLSxHig

24.01.21

Kinder verlieren durch die Lockdown-Maßnahmen ihr Gefühl für Bedürfnisse, die sie aktuell nicht ausleben dürfen, sagte der Neurobiologe Gerald Hüther im Dlf. Ein Jahr hinterlasse im Hirn eines 7-Jährigen so viele Spuren wie zehn Jahre im Hirn eines 70-jährigen. Über den Umgang mit Schulen und Kitas in der Corona-Pandemie gibt es immer wieder Streit bei den Beratungen zwischen Bund und Ländern. Die Abwägung zwischen dem akuten Schutz vor dem Coronavirus und der langfristigen Beeinträchtigung von Kindern und Jugendlichen durch Schul- und Kitaschließungen führt in der Politik zu unterschiedlichen Ergebnissen. Der Neurobiologe Gerald Hüther erklärte im Deutschlandfunk, Kinder lernten in der Schule nicht nur, sondern sie lebten dort auch ihre Bedürfnisse nach Freundschaft und gemeinsamem Spielen aus. Erwachsene hätten oft zu wenig Verständnis dafür, was das Unterdrücken dieser Bedürfnisse auslöse. Um mit den andauernden sozialen Beschränkungen umgehen zu können, würden Bedürfnisse im Gehirn „mit hemmenden Verschaltungen überbaut“. Dadurch könne das Kind zwar mit der Beschränkung besser umgehen, es könne aber eben auch das Bedürfnis nicht mehr spüren. Dass Kinder Einschränkungen einhalten, sei daher nicht als positiver Umgang damit zu interpretieren. „Die Kinder versuchen, uns Erwachsenen alles recht zu machen. Wenn man denen sagt, Du musst die Maske aufsetzen, Du musst Abstand halten, Du darfst die Oma nicht mehr in den Arm nehmen, dann nimmt das die Oma nicht mehr in den Arm. Und wenn das ein halbes Jahr so ist, dann will es die Oma auch nicht mehr in den Arm nehmen.“ Diese Entwicklung sei nicht ohne weiteres reparabel und betreffe nicht nur Bedürfnisse nach Kontakt, sondern auch die eigene Freude am Zusammensein mit anderen. „Kinder entwickeln ihre ganzen Fähigkeiten im Grunde genommen doch nicht dadurch, dass man sie unterrichtet, sondern indem sie spielerisch ausprobieren, gemeinsam mit anderen“, sagte Hüther. Dieses wichtigste Lernfeld sei schon „seit viel zu langer Zeit“ geschlossen, kritisierte Hüther. Ein Jahr sei für ein siebenjähriges Kind so bedeutsam wie zehn Jahre für einen 70-Jährigen. Die Debatte um Schulschließungen drehe sich zu sehr um die Bedürfnisse der arbeitenden Eltern und um Kompetenzen für die spätere Berufsausübung. Die Interessen der Kinder würden kaum berücksichtigt. „Ich habe große Befürchtungen, dass hier eine Generation von jungen Leuten groß wird, die sich gar nicht mehr daran errinnern können – weil sie es gar nicht erlebt haben – wie schön das war –, als Kind lebendig zu sein.“ Lernen sei im Homeschooling nur eingeschränkt und je nach Kind höchst unterschiedlich möglich, so Hüther: Kinder, die Interesse daran hätten, sich Wissen anzueignen, würden auch im Homeschooling gut lernen. Digitale Methoden seien teilweise sogar besser, um Wissen zu vermitteln. Aber es gebe auch viele Kinder, die kein Interesse hätten, und die bräuchten den Kontakt zu einer Bezugsperson, zu einem engagierten Lehrer, der Interesse wecken könne. „Wenn dieses Interesse nicht da ist, nützt der ganze Homeschooling-Einfluss nichts“, betonte der Hirnforscher.

 

Was machen die Corona-Maßnahmen mit unseren Kindern? Ein Statement von Hirnforscher Gerald Hüther (12:34 min / 30.11.2020)

https://www.youtube.com/watch?v=fBIKBgFfhBg

 

Gerald Hüther: Wenn die Angst dominiert | Gesellschaftspolitischer Stammtisch (Gerald Hüter ab 4:45 min / 1:14:56 h / 2.2.2021)

https://www.youtube.com/watch?v=CzZOFoCUtA0

In der Corona-Pandemie rückt ein Gefühl verstärkt in den Vordergrund – die Angst. Gründe, Angst zu haben, gibt es genug. Sei es etwa vor einer Ansteckung, dem Verlust der Existenzgrundlage oder der Einsamkeit. Wie wir Menschen mit diesem Gefühl umgehen, ist unterschiedlich. Manche versuchen das Virus durch Maßnahmen zu kontrollieren, andere reagieren mit Verleugnung und suchen in Verschwörungstheorien nach Erklärungen und Schuldigen. Wieder andere nutzen dieses Gefühl der Ohnmacht um Interessen durchzusetzen und Gesellschaften zu schwächen oder zu spalten. Wie verändert die Angst unser Denken? Was ist das richtige Maß zwischen Vorsicht und Panik? Was können wir tun, damit sich Menschen nicht mit der Angst alleingelassen fühlen und Verschwörungstheorien zuwenden? Welche Grundkompetenzen braucht eine Person, damit nicht die Angst sie kontrolliert? Wie kann Vertrauen in sich selbst und die Gesellschaft aufgebaut und die Gemeinschaft gestärkt werden? Moderation: Petra Steinmair-Pösel, Institutsleiterin KPH Edith Stein, Feldkirch

 

Ansonsten natürlich Eure Themen, die Euch bewegen!

Selber Vater oder auf dem Weg dahin? Komm vorbei und bringe jemanden mit!

 

Ort: Zoom

Zeit: ab 20 Uhr

Bitte melde Dich für den Abend bis 10. Februar um 16 Uhr an: Kontakt hier

 

Vorschau 2021:

10.3. - Stärken und Stärkung – was kann ich als Vater in Zeiten von Corona für meine Familie und mich tun
14.4. - Rituale – Anker im Lebensalltag – nicht nur für kleine Kinder eine wichtige Orientierung
19.5. - Geburt und Vaterwerden – gewünscht, geplant, passiert
9.6. - Übergänge – Herausforderungen und Chancen – eine Stärke der Väter
14.7. - Vereinbarkeit Familie und Beruf oder Beruf und Familie – welchen Wert haben Karriere, Familie und eigene Freizeit?!
6.9. - Patchwork und Co. – die neue Normalität?
13.10. - Trennung und Neuanfang – von Schmerz und neuen Wegen
10.11. - Von anderen profitieren – Wissen, Erfahrungsberichte und gemeinsamer Austausch – eigene Netzwerke knüpfen
8.12. - Rückblick und Ausblick – die Winterruhe nutzen, um Ordnung zu schaffen und der Familie bzw. dem Vatersein einen Platz zu geben

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